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Art of Engineering 2014: Die Preisträger stehen fest

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Die Jury hatte die Qual der Wahl, aber nun stehen sie fest: die Preisträger des diesjährigen interdisziplinären FERCHAU-Kunstwettbewerbs „Art of Engineering“. Das Besondere: Erst am Tag der Preisverleihung auf der diesjährigen Hannover Messe (7.–11. April) erfahren die drei Nominierten, wer der Sieger ist und das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro gewinnt.

Die Resonanz auf den Art of Engineering 2014 war enorm: Aus weit über hundert Einreichungen wählte eine hochkarätige Jury aus Wirtschaft und Forschung, Museen und Hochschulen 15 Finalisten, die ihr Werk vergangene Woche in der FERCHAU-Zentrale in Gummersbach präsentieren durften.

Gesucht waren dieses Jahr Konzepte, Objekte und Installationen zum Thema „Liquid Space“ – dem sich wandelnden Raum. Wobei der Begriff „Raum“ durchaus weitläufig zu interpretieren ist, wie die Vielfalt der Finalexponate anschaulich bewies.

An zwei Tagen stellten sich die Finalisten den kritischen Augen der Jury. Am Ende überzeugten die Einreichungen von Annalena Kluge, Sebastian Piatza und Christian Zöllner am meisten. Wer von den drei Künstlern letztlich das Siegertreppchen erklimmt, entscheidet sich am 7. April auf der Hannover Messe (VDI-Bühne: Halle 2, Stand D36). Die Spannung steigt…
Die Preisträger auf einen Blick

Annalena Kluge: Seismo Light

Dieses Licht- und Medienobjekt in Echtzeit trägt die Erdbeben von überall auf der Welt als simultan aufscheinende Lichtimpulse in den alltäglichen Wahrnehmungsraum. Die Steuerung des Objekts greift auf die Realtime-Daten großer seismologischer Institute zu. Eingefangen in eine schlüssig gestaltete Minimalform wird so die seismische Aktivität der Erde in dynamische Lichtereignisse transformiert.

Sebastian Piatza: EYEsect/an Out-of-Body-Apparatus

“EYEsect” ist ein Datenhelm, der aus einer Videobrille und zwei Kameramodulen besteht. Diese Module lassen sich durch Magneten überall am Helm anbringen. Der Betrachter erfährt damit eine ganz neue Raumwahrnehmung, da der physische und bereits erfahrene Raum nicht mehr mit dem visuellen Eindruck übereinstimmt.

Christian Zöllner: Ready to Cloud

Das Projekt simuliert ein Teleportationssystem mit einfachen technischen Mitteln. Zöllner lässt dazu an zwei verschiedenen Orten eine künstliche Wolke entstehen, in die das Hologramm des Betrachters projiziert wird. Via Internet wird dann das holographische Bild des Betrachters der zweiten Wolke ebenfalls darin abgebildet. So ermöglicht die Installation eine Kommunikation über Raumgrenzen hinweg.

Quelle: Ferchau

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